Du möchtest mit jemandem über Dein Spielverhalten sprechen oder suchst erste Orientierung?
Auf dieser Seite findest Du vertrauenswürdige Anlaufstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir zeigen Dir auch, wie ein erstes Beratungsgespräch abläuft und welche Unterstützung Du als Angehöriger erhalten kannst.
Geschrieben von: Lina Berger
Zuletzt aktualisiert am: 2026-01-28
🎯 Du möchtest Dein Spielverhalten einschätzen: Hier findest Du Orientierung und praktische Hilfen
💭 Du machst Dir Sorgen um eine nahestehende Person: Auch als Angehöriger erhältst Du Unterstützung
❓ Du suchst erste Informationen: Ein vertrauliches Gespräch kann neue Perspektiven eröffnen
🤝 Du brauchst konkrete Unterstützung: Erfahrene Berater helfen Dir bei den nächsten Schritten
Damit Du direkt weißt, wo Du Unterstützung findest, haben wir hier die wichtigsten Anlaufstellen für Dich zusammengestellt.
Alle Angebote sind kostenlos, vertraulich und stehen Dir ohne Verpflichtungen zur Verfügung, egal ob Du konkrete Fragen hast oder einfach nur ein offenes Ohr brauchst.
| Organisation | Beschreibung | Kontakt |
|---|---|---|
| Check-dein-Spiel (BZgA) | Selbsttest, Beratung & Infos für Betroffene und Angehörige | check-dein-spiel.de |
| TelefonSeelsorge | Vertrauliche 24/7 Beratung | ☎ 0800 111 0 111 |
| Anonyme Spieler | Selbsthilfegruppen & Austausch mit Betroffenen | anonyme-spieler.org |
| Organisation | Beschreibung | Kontakt |
|---|---|---|
| TelefonSeelsorge Österreich | Vertrauliche 24/7 Beratung | ☎ 142 |
| Spielsucht Österreich (GÖG) | Beratung & Behandlung bundesweit | goeg.at |
| Psychosoziale Dienste Wien | Therapeutische Beratung & Krisenhilfe | psd-wien.at |
| Organisation | Beschreibung | Kontakt |
|---|---|---|
| SOS-Spielsucht | 24/7 Hotline für Betroffene und Angehörige | ☎ 0800 040 080 |
| Sucht Schweiz | Informationen & Beratung | suchtschweiz.ch |
| Dargebotene Hand | Vertrauliche Krisen-Beratung | ☎ 143 |
Du musst nicht sicher sein, dass ein Problem vorliegt, um Hilfe in Anspruch zu nehmen. Viele Angebote richten sich auch an Menschen, die sich einfach informieren oder eine Einschätzung möchten.
Eine erste Beratung ist bewusst unverbindlich und orientiert sich ganz an Deinen Bedürfnissen. Du bestimmst selbst, worüber Du sprechen möchtest und welche Themen Dir wichtig sind.
Du entscheidest, ob Du per Telefon, Chat oder E-Mail Kontakt aufnimmst. Ein erstes Gespräch dauert meist zwischen 15 und 45 Minuten.
Dabei kannst Du anonym bleiben und musst keine persönlichen Details nennen.
Nichts. Du musst weder etwas „zugeben“ noch Dich zu weiteren Schritten verpflichten. Die Beratung ist ergebnisoffen und dient vor allem dazu, Dir neue Perspektiven zu eröffnen.
Auch wenn Du Dich einfach nur informieren möchtest, ist das völlig in Ordnung.
Die Angebote stehen allen offen, egal, ob Du selbst spielst oder Dich um jemand anderen sorgst.
Auch wenn Du Dir unsicher bist, ob Dein Spielverhalten problematisch ist, kannst Du die Beratung nutzen. Die Gespräche sind immer vertraulich und kostenlos.
Ein Beratungsgespräch kann helfen, wenn Du häufiger über Dein Spielverhalten nachdenkst oder merkst, dass Dir die Kontrolle darüber schwerer fällt. Auch wenn Du das Gefühl hast, mit niemandem sonst darüber sprechen zu können, findest Du hier ein offenes Ohr.
Oft hilft schon ein erstes Gespräch, um mehr Klarheit zu gewinnen. Du gehst dabei keine Verpflichtungen ein.
Wenn Du Dir Sorgen um das Spielverhalten eines Menschen in Deinem Umfeld machst, ist das eine herausfordernde Situation. Du bist nicht verantwortlich für das Verhalten der anderen Person, aber Deine Unterstützung kann wichtig sein.
Dabei musst Du nicht alles perfekt machen, oft sind kleine Schritte wertvoller als große Konfrontationen.
Nimm Veränderungen zunächst bewusst wahr, ohne direkt zu reagieren. Vermeide Vorwürfe oder Druck, sie führen meist zu Abwehr.
Warte einen ruhigen Moment ab, wenn Du das Gespräch suchen möchtest.
Sprich von Deinen eigenen Beobachtungen und Gefühlen: „Ich mache mir Sorgen“ wirkt anders als „Du hast ein Problem“. Höre zu, ohne sofort Lösungen anzubieten. Ein offenes Gespräch ist wertvoller als der Versuch, zu überzeugen.
Du kannst unterstützen, musst aber nicht alles auffangen. Besonders bei finanziellen Aspekten ist eine klare Abgrenzung wichtig. Vergiss dabei Deine eigenen Bedürfnisse nicht.
Nur wenn es Dir gut geht, kannst Du auch für andere da sein.
Du musst den Weg nicht alleine gehen. Beratungsstellen unterstützen auch Angehörige, ob mit oder ohne die betroffene Person.
Manchmal hilft schon ein erstes Gespräch, um die Situation besser einzuordnen.
Veränderungen brauchen Zeit und verlaufen selten gradlinig. Rückschritte sind normal und bedeuten kein Scheitern. Unterstützung heißt nicht, sofort alle Probleme lösen zu müssen.
Gut zu wissen: Alle genannten Beratungsstellen stehen auch Angehörigen zur Verfügung, vertraulich, anonym und kostenlos. Du musst nicht warten, bis die Situation eskaliert.
Nein. Viele Beratungsangebote richten sich auch an Menschen, die sich einfach informieren oder eine Einschätzung möchten. Du kannst Hilfe in Anspruch nehmen, auch wenn Du Dir noch unsicher bis
Nein. Die hier genannten Angebote sind kostenlos und unverbindlich.
Ja. Alle Anlaufstellen bieten anonyme Beratung per Telefon, Chat oder E-Mail an. Du musst keine persönlichen Daten angeben.
Nein. Auch Angehörige, Freunde oder Partner können sich beraten lassen, selbst dann, wenn die betroffene Person noch keine Hilfe möchte.
Das entscheidest Du selbst. Manche Menschen nutzen ein einmaliges Gespräch zur Orientierung, andere nehmen weitere Unterstützung in Anspruch. Es gibt keine Verpflichtung.
Ja. Du musst kein konkretes Anliegen haben. Auch reine Informationsgespräche sind willkommen.
Das ist ganz normal. Jede der genannten Stellen kann Dir weiterhelfen oder Dich bei Bedarf an passende Angebote verweisen.